Medea zeigt seit seiner Gründung  immer wieder, dass Kunst im sozialpolitischen Feld sehr konkret agieren kann – die Arbeiten setzen sich mit Konzepten der „Kunst im öffentlichen Raum", "künstlerische Intervention" und "Kunst als sozialer Prozess“ auseinander, bzw. hinterfragen den konkreten (institutionellen & öffentlichen) Raum und versuchen seine Bedeutung, Geschichte, Möglichkeiten, etc. zu thematisieren. Medea versteht Kunst als Bearbeitung gesellschaftlicher Oberflächen. In diesem Sinn bezieht sich Kunst auch auf alltägliche menschliche Belange und speist sich aus diesen. Die Arbeitspraxis negiert die statische Einteilung von Initiative in einzelne gesellschaftliche Felder. Grenzen werden überschritten, neu gezogen oder variiert, das Feld für eine künstlerische und kulturelle Tätigkeit wird stetig erweitert.

Medea ist nicht nach einem wie auch immer hierarchisch orientierten Prinzip strukturiert, sondern bewegt sich innerhalb einer Matrix. Dies fordert ein Arbeiten im Netzwerk, das an allen Punkten erweiterbar ist. Sowohl die Organisation wie das Agieren richtet sich an Gegenbenheiten und konkreten Menschen aus, die sich ständig ändern / fluktuieren.
In diesem Sinne verhält sich die Struktur wie die Erscheinungsform von Medea polymorph amöb.

Medea agiert in einem Netzwerk von kulturellen Initiativen und ist Mitglied der Kupf und der IG Kultur Österreich.